Das EMILIA-Projekt

Organisationsfachfrau Gender & Diversity Management

Ein innovatives Qualifizierungsangebot für Migrantinnen

„Frauen mit Migrationshintergrund haben besonders schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das gilt auch für solche, die ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder eine Ausbildung mit Berufserfahrung vorweisen können.“ Das sagt Susanne Fischer von der Gleichstellungsstelle der Stadt Gelsenkirchen.


Das Frauenreferat des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid beginnt deshalb in diesem Jahr mit 18 (hoch-)qualifizierten Migrantinnen eine Qualifizierungsmaßnahme für Frauen aus dem Emscher-Lippe-Raum (dazu gehören Gladbeck, Bottrop, Gelsenkirchen und der Kreis Recklinghausen). Die Frauen werden ausgebildet zu „Organisationsfachfrauen Gender- und Diversity-Management“. Die Regionalagentur Emscher-Lippe hatte dieses Projekt zuvor als förderungswürdig eingestuft, die benötigten Mittel kommen vom Land NRW und dem Europäischen Sozialfond.


„Je vielfältiger und differenzierter das Personal ist, desto effizienter können die Aufgaben in Unternehmen und Organisationen bewältig werden.“, sagt Pfarrerin Antje Röckemann vom Frauenreferat des Kirchenkreises. Insofern seien Geschlechtersensibilität (Gender) und konstruktiver Umgang mit Vielfalt (Diversity) wertvolle und zu stärkende Kompetenzen.


Die Qualifizierungsmaßnahme beginnt am 1. November; bis dahin werden in einem Bewerbungsverfahren geeignete Frauen für die Teilnahme ausgewählt. Es gibt noch einige freie Plätze, interessierte Frauen sollten sich baldigst bewerben.


Die Schulung findet montags bis freitags von 8.30 bis 13.30 Uhr im Kreiskirchenamt an der Pastoratstraße statt. Ergänzt wird die Maßnahme durch ein achtwöchiges Praktikum. Neben dem Migrationshintergrund sind ein abgeschlossenes Studium (auch im Herkunftsland) oder eine Ausbildung mit Berufserfahrung sowie gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift Voraussetzungen für eine Bewerbung. Die Teilnehmerinnen müssen arbeitslos gemeldet sein, aber ein Leistungsbezug ist nicht vorausgesetzt.


(Auszug aus einer Pressemitteilung vom August 2008)
Hier geht’s zum Flyer.

Gender-Referat

Termine:

Jeden Mittwoch 10 - 12 Uhr
Offene Sprechstunde

26. Februar - 8. April
„Sieben Wochen ohne Plastik“, Kurs der Evangelischen Erwachsenenbildung

2. März
Kursbeginn Deutsch für den Beruf
MIRA-Kurs in Hassel

6. März
Messe frauen.GEstalten.zukunft – Frauenprojekte und -initiativen im Wissenschaftspark Gelsenkirchen

8. März
„Hagar, die erste Theologin“
Gottesdienst zum Weltfrauentag in der Nicolai-Kirche

2. April
Abschluss des aktuellen MIRA-Kurses

20.-24. April
Abgabe von Buchspenden für die Bücherbörse
täglich 14 - 17 Uhr

25.-28. April
34. Bücherbörse der AKTION WEITBLICK

27. Mai 
Kursbeginn Berufliche Orientierung im Projekt MIRA+

Juni
Ausstellung: Frauengeschichten von Flucht und Vertreibung unter dem Titel „Wie meine Hoffnung überlebt hat“ in der Altstadtkirche Gelsenkirchen

10. September
2. Frauenmahl Gelsenkirchen

20. September
Sonntagsmusiken mit Karin Badar und Aleksandar Filic

9.-13. November
Abgabe von Buchspenden für die Bücherbörse
täglich 14 - 17 Uhr

14.-17. November
35. Bücherbörse der AKTION WEITBLICK

Feier- und Gedenktage 2020

Februar

02.02. Mariä Lichtmess oder Darstellung des Herrn im Tempel. Biblisch die Präsentation von Mutter und Kind im Tempel 40 Tage nach der Geburt. Orthodoxe Kirchen feiern am 15.02. (julianischer Kalender)

10.02. Tu bi-Schewat (wörtl. 15. Schewat).
Neujahr der Bäume. In moderner Zeit werden an diesem Tag Bäume angepflanzt. Es ist Brauch, an diesem Tag eine Frucht zu essen, die man in diesem Jahr bisher noch nicht verzehrt hat.

21.02. Internationaler Tag der Muttersprache.

24.02. Geburtstag der Philosophin Judith Butler (1956). Die mehrfach ausgezeichnete Philosophin wurde im "Philosophischen Café" 2019 im Saal der Jüdischen Gemeinde mit anderen jüdischen Philosophinnen vorgestellt (von Marit Rullmann und Werner Schlegel).

25.02. Beginn der drei gesegneten Monate (Radschab, Schaban und Ramadan).

26.02. Aschermittwoch. Beginn der 40-tägigen Passionszeit bis Ostern. In katholischen Kirchen erhalten die Gottesdienstbesucher_innen ein Aschekreuz auf die Stirn. In evangelischen Kirchen hat sich als moderne Interpretation des Fastens die Aktion „Sieben Wochen ohne“ durchgesetzt.

März

06.03. Weltgebetstag der Frauen. Die größte ökumenische Basisbewegung. Dieses Jahr kommt die Gottesdienstliturgie aus Simbabwe unter dem Motto „Steh auf und geh!“

06.03. Beginn der „Woche der Brüderlichkeit“, der jüdisch-christlichen Zusammenarbeit. Die Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Gelsenkirchen und in Bochum bieten das ganze Jahr über Veranstaltungen zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses und Überwindung des Antisemitismus an.

08.03. Internationaler Frauentag. 1910 iniitiert von Clara Zetkin.

10.03. Purim. Freudenfest zur Errettung der persischen Juden und Jüdinnen durch Königin Esther.

14.03. Neujahr der Sikh 547. Zählung ab dem Geburtsjahr des Gründers Nanak Dev im Jahr 1469 n. Chr.

20.03. Neujahr der Baha'i 173.

21.03. Welttag gegen Rassismus

21.03. Nouruz. Alt-Iranisches Neujahrs- und Frühlingsfest 1393.

24.03. Geburtstag der Theologin Dr. Hanna Jursch (+13.06.1972), der ersten Frau auf einem theologischen Lehrstuhl. Nach ihr ist der Hanna-Jursch-Preis benannt, der 2001 erstmal verliehen wurde. Dieser einzige Preis der EKD, mit dem theologische Arbeiten ausgezeichnet werden, wird dieses Jahr zum 10. Mal vergeben zum Thema „Lebensformen und Beziehungsweisen“.