Mirjams Paukenschlag

Die Erfolgsgeschichte der Feministischen Theologie

Am Anfang war eine Bewegung von Frauen. Sie protestierten dagegen, dass Frauen in der Kirche nicht die gleichen Rechte hatten, dass sie vom Amt ausgeschlossen wurden, dass die Theologie Frauen ausgrenzte und in den Gottesdiensten nur von Brüdern gesprochen wurde.

Inspiriert wurden sie von Mirjam, der Prophetin, die mit Pauken und Tanz und vielen anderen Frauen den Gott der Befreiung feierte. Und von den übrigen Frauenbewegungen in der Gesellschaft, denn diese hatten auch die Kirchenfrauen in Bewegung gebracht.

Die Protestbewegung wurde eine Erfolgsgeschichte. Feministische Theologie hat die Kirche verändert.

Stationen der Feministischen Theologie

Die Ausstellung „Mirjams Paukenschlag“ wurde vom 19. März bis 25. April 2010 erstmals gezeigt. Sie erinnert an Frauen, die die Bewegung vor allem seit den 1970er Jahren mitgetragen haben, erklärt wichtige Stationen der Feministischen Theologie, informiert über die vielen Veränderungen und Bereicherungen, die diese im Pfarramt, in der Sprache im Gottesdienst, in der Forschung und vielem mehr angestoßen hat – hin zu einer Kirche für alle Geschlechter.

Die Ausstellung wurde in Kooperation und mit Unterstützung des „Kulturraums die flora“ (Stadt Gelsenkirchen) entwickelt. Sie ist als Wanderausstellung unterwegs und kann beim Gender-Referat gebucht werden.

Die Wanderausstellung war bislang in Regensburg, in Hofgeismar (Frauenstudien- und -Bildungszentrum in der EKD), beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden, in Hamm, in Halle (Saale), in Hannover und in Unna zu sehen.

Gender-Referat

Termine:

Jeden Mittwoch 10-12 Uhr
Offene Sprechstunde

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