Die Sonntagsmusiken kommen erneut zur Aufführung:
Am 20. September 2020, 18 Uhr im Kulturraum „die flora“.

Und so wurde zu der Aufführung im März 2019 eingeladen:

SONNTAGSMUSIKEN

Ein musikalisch-literarischer Nachmittag

Sonntag, 17. März 2019, 17 Uhr

Ort: Neue Synagoge Gelsenkirchen, Georgstr. 2, 45879 Gelsenkirchen

Karten an der Abendkasse zu 8 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Das Programm Sonntagsmusiken erinnert an die bedeutende Rolle der Frauen, speziell der jüdischen Frauen, im Kulturleben Berlins durch Beispiele aus drei Epochen.

Im aufgeklärten 18. Jahrhundert leitet Henriette Herz als eine der ersten Frauen einen Kultursalon, in dem die angesehensten Geisteswissenschaftler der damaligen Zeit verkehren, und verleiht dadurch der preußischen Hauptstadt ein intellektuelles Gesicht.

Im 19. Jahrhundert gründet die Komponistin Fanny Mendelssohn einen Salon. Mit den Sonntagsmusiken tritt sie aus dem Schatten ihres Bruders Felix und prägt mit ihren Salongästen Clara und Robert Schumann den Begriff der deutschen Romantik.

In den 1920er Jahren ist das „Romanische Café“ einer der lebendigsten Kulturtreffpunkte der Weimarer Republik. Die führende Salonmuse ist die Lyrikerin Mascha Kaléko. Es entsteht ein neuer Höhepunkt in der Kulturgeschichte der Hauptstadt, kurz vor ihrem dramatischen Untergang.

Einen Einblick in die Berliner Salonkultur vermitteln in Wort und Musik die Schauspielerin und Sängerin Karin Badar und Aleksandar Filic am Piano, beide aus Düsseldorf.

In Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen.

 

 

Gender-Referat

Termine:

Jeden Mittwoch 10-12 Uhr
Offene Sprechstunde

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Feier- und Gedenktage 2020

Mai

01.05. Tag der Arbeit. Ein Demonstrations- und Feiertag der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegungen weltweit. Auslöser war ein Generalstreik in Chicago 1886 und sein blutiges Ende. Heute in vielen Ländern gesetzlicher Feiertag.

12.05. Lag BaOmer. 33. Tag der Omer-Zeit (49 Tage zwischen Pessach und Schawuot, Trauerzeit im Gedenken an die Verfolgungen durch die Römer nach dem Bar Kochba Aufstand 135 u. Z.), Unterbrechung der Trauerzeit.

19.05. Nacht der Bestimmung (Lailat ul-Qadr). In dieser gesegneten Nacht empfing der Prophet Muhammad seine erste Offenbarung (Sure 96,1-5). Viele Muslim_innen verbringen die ganze Nacht im Gebet.

19.05. Geburtstag der Rahel Levin Varnhagen von Ense im Jahr 1771, einer Schriftstellerin und Philosophin der Kommunikation. Sie unterhielt einen bedeutenden Salon in Berlin, und ist damit Vorläuferin des interdisziplinären und interkulturellen Dialogs. Der erste Lila Salon war ihr gewidmet. 

21.05. Christi Himmelfahrt. 40 Tage nach Ostern Abschied Jesu von seinen Jünger_innen.

24.-25.05. Ramadanfest (Id-ul-Fitr). Das Fasten im Ramadan endet täglich mit Sonnenuntergang. Am Ende des Monats wird das Fest des Fastenbrechens gefeiert. Eine säkulare türkische Bezeichnung ist auch Seker Bayrami (Zuckerfest).

29./30.05. Schwawuot (Wochenfest). Erinnerung an die Gabe der Tora, zugleich Fest der Erstlingsfrüchte (sieben Wochen nach Pessach; schawua = Woche).

31.05./01.06.06. Pfingsten. Fest der heiligen Geistkraft, die auf die Apostel_innen herabkam. 50 (= griech. pentekoste) Tage nach Ostern.

Juni

7.06. Trinitatis. Seit dem 10. Jh. Vergegenwärtigung der Gottesvorstellung in dreifacher Gestalt; evangelisch auch Fest des Glaubensbekenntnisses.

11.06. Fronleichnam. Vielfach als Prozession mit Hostien (= Elemente der Eucharistie) gefeiert.

20.06. Weltflüchtlingstag, eigentlich: Welttag der Migranten und Flüchtlinge, 1914 von Papst Benedikt XV. unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges ausgerufener Gedenktag, 2001 von der UNO übernommen.

24.06. Geburt Johannes des Täufers. Bote, der auf Jesus hinweist. Vielfältiges Brauchtum.

28.06. Christopher-Street-Day, auch Regenbogenparade. Demonstrations- und Festtag für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern (LGBT).