Lila Salon in Gelsenkirchen 2004 bis 2014

„Auf das Selbstdenken kommt alles an...“

Berühmte Frauen wie Henriette Herz oder Rahel Varnhagen haben im 18. und 19. Jahrhundert regelmäßig in ihre Salons eingeladen. Diese Treffpunkte waren Freiräume der Begegnung, der Emanzipation und der kritischen Auseinandersetzung.

Salonkultur in Gelsenkirchen

Der Lila Salon in Gelsenkirchen nahm diesen Gedanken der Salonkultur wieder auf. Zehn Jahre lang wurde Salonkultur gepflegt, an wechselnden Orten, zu politischen, literarischen, philosophischen und religiösen Themen.
Die Initiatorinnen haben damit Themen aus aGEnda 21, aus Politik, Arbeitsleben, Gesundheit, Kirche und Kultur aufgegriffen, diskutiert und "quer denkende" Frauen und ihre Ideen zusammengebracht.
Der Lila Salon wurde konzipiert und durchgeführt von der aGEnda 21, der VHS, dem Frauenbüro/der Gleichstellungsstelle der Stadt Gelsenkirchen, dem Gender-Referat und der Ev. Erwachsenenbildung des Evangelischen Kirchenkreises und der Verbraucherzentrale NRW - Beratungsstelle Gelsenkirchen.

Zum Auftakt am 18. Januar 2004 stellte die Berliner Theologin Margarete Pauschert Rahel Varnhagen, die Kultur der Frauensalons und die Anfänge der Demokratie vor.

Ein musikalisches Programm beendete am 24. November 2014 die erfolgreiche Reihe und stellte die Berlinerin Henriette Herz in den Mittelpunkt, mit einem Blick auf die Salonkultur früher und heute.

Aus der Abschiedsgala wurde das Programm Sonntagsmusiken entwickelt, das im März 2019 im Jüdischen Gemeindehaus Gelsenkirchen zu sehen und hören war. Im September 2020 gibt es eine erneute Aufführung im Kulturraum „die flora“

Hier eine Übersicht über alle Veranstaltungen aus den Jahren 2004 bis 2014.

Gender-Referat

Termine:

Jeden Mittwoch 10-12 Uhr
Offene Sprechstunde

Das MIRA Projektbüro ist wieder geöffnet.

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Am einfachsten: Sie rufen uns an unter 02 09 - 35 98 81 29.

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Feier- und Gedenktage 2020

Mai

01.05. Tag der Arbeit. Ein Demonstrations- und Feiertag der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegungen weltweit. Auslöser war ein Generalstreik in Chicago 1886 und sein blutiges Ende. Heute in vielen Ländern gesetzlicher Feiertag.

12.05. Lag BaOmer. 33. Tag der Omer-Zeit (49 Tage zwischen Pessach und Schawuot, Trauerzeit im Gedenken an die Verfolgungen durch die Römer nach dem Bar Kochba Aufstand 135 u. Z.), Unterbrechung der Trauerzeit.

19.05. Nacht der Bestimmung (Lailat ul-Qadr). In dieser gesegneten Nacht empfing der Prophet Muhammad seine erste Offenbarung (Sure 96,1-5). Viele Muslim_innen verbringen die ganze Nacht im Gebet.

19.05. Geburtstag der Rahel Levin Varnhagen von Ense im Jahr 1771, einer Schriftstellerin und Philosophin der Kommunikation. Sie unterhielt einen bedeutenden Salon in Berlin, und ist damit Vorläuferin des interdisziplinären und interkulturellen Dialogs. Der erste Lila Salon war ihr gewidmet. 

21.05. Christi Himmelfahrt. 40 Tage nach Ostern Abschied Jesu von seinen Jünger_innen.

24.-25.05. Ramadanfest (Id-ul-Fitr). Das Fasten im Ramadan endet täglich mit Sonnenuntergang. Am Ende des Monats wird das Fest des Fastenbrechens gefeiert. Eine säkulare türkische Bezeichnung ist auch Seker Bayrami (Zuckerfest).

29./30.05. Schwawuot (Wochenfest). Erinnerung an die Gabe der Tora, zugleich Fest der Erstlingsfrüchte (sieben Wochen nach Pessach; schawua = Woche).

31.05./01.06.06. Pfingsten. Fest der heiligen Geistkraft, die auf die Apostel_innen herabkam. 50 (= griech. pentekoste) Tage nach Ostern.

Juni

7.06. Trinitatis. Seit dem 10. Jh. Vergegenwärtigung der Gottesvorstellung in dreifacher Gestalt; evangelisch auch Fest des Glaubensbekenntnisses.

11.06. Fronleichnam. Vielfach als Prozession mit Hostien (= Elemente der Eucharistie) gefeiert.

20.06. Weltflüchtlingstag, eigentlich: Welttag der Migranten und Flüchtlinge, 1914 von Papst Benedikt XV. unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges ausgerufener Gedenktag, 2001 von der UNO übernommen.

24.06. Geburt Johannes des Täufers. Bote, der auf Jesus hinweist. Vielfältiges Brauchtum.

28.06. Christopher-Street-Day, auch Regenbogenparade. Demonstrations- und Festtag für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern (LGBT).