TRAIN & WIN

(Laufzeit: 2009-2010)

Eine afghanische Meteorologin macht eine Ausbildung zur kultursensiblen Altenpflegerin. Eine kroatische Jura-Studentin hat einen Platz an einem Berufskolleg. Eine russische Deutschlehrerin ist Dozentin für Integrationskurse ...

Mit der eigenen Qualifikation weiterkommen

Das sind erfolgreiche Beispiele aus dem Projekt TRAIN & WIN, einer Qualifizierungsmaßnahme für Frauen mit Migrationshintergrund. Projektziel war es, Migrantinnen bei der beruflichen Neuorientierung in Deutschland zu unterstützen und ihnen eine Erwerbstätigkeit im ersten Arbeitsmarkt entsprechend oder nahe ihrer Qualifikation zu ermöglichen.
2,6 Millionen Migrantinnen und Migranten mit einem Berufsabschluss sind über die Jahrzehnte nach Deutschland zugewandert. 1,8 Millionen haben bereits eine berufsqualifizierende Ausbildung abgeschlossen und ca. 800.000 von ihnen sind Akademikerinnen. Sie sind jedoch häufig unter ihrem Qualifikationsniveau beschäftigt.

Potenziale der Frauen - Bedarf der Unternehmen

Ausgangspunkt des Projektes, das von vielen Kooperationspartnerinnen und -partnern getragen wurde, waren die Potenziale der zugewanderten Frauen und die Bedarfe der Unternehmen. Denn einerseits herrscht hierzulande in vielen Branchen Fachkräftemangel, andererseits werden die Abschlüsse von Fachkräften mit Migrationshintergrund oft nicht anerkannt.
Ein wichtiger Bestandteil des Projektes war eine einjährige Schulung für zugewanderte Fachfrauen in Gelsenkirchen und Umgebung. Ihre Inhalte waren:

  •     Berufliche Orientierung
  •     Sprachkompetenz
  •     Digitale Kompetenz
  •     Grundlagen Gender & Diversity Management
  •     Betriebswirtschaftliche Grundlagen

Begleitend zum Projekt entstand der Film TRAIN & WIN.
Die Ergebnisse wurden auch im Rahmen einer Fachtagung vorgestellt.

Gender-Referat

Termine:

Jeden Mittwoch 10-12 Uhr
Offene Sprechstunde

Das MIRA Projektbüro ist wieder geöffnet.

Um uns alle zu schützen, gelten besondere Regeln. Die Corona-Schutz-Regeln finden Sie hier.

Am einfachsten: Sie rufen uns an unter 02 09 - 35 98 81 29.

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Feier- und Gedenktage 2020

Mai

01.05. Tag der Arbeit. Ein Demonstrations- und Feiertag der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegungen weltweit. Auslöser war ein Generalstreik in Chicago 1886 und sein blutiges Ende. Heute in vielen Ländern gesetzlicher Feiertag.

12.05. Lag BaOmer. 33. Tag der Omer-Zeit (49 Tage zwischen Pessach und Schawuot, Trauerzeit im Gedenken an die Verfolgungen durch die Römer nach dem Bar Kochba Aufstand 135 u. Z.), Unterbrechung der Trauerzeit.

19.05. Nacht der Bestimmung (Lailat ul-Qadr). In dieser gesegneten Nacht empfing der Prophet Muhammad seine erste Offenbarung (Sure 96,1-5). Viele Muslim_innen verbringen die ganze Nacht im Gebet.

19.05. Geburtstag der Rahel Levin Varnhagen von Ense im Jahr 1771, einer Schriftstellerin und Philosophin der Kommunikation. Sie unterhielt einen bedeutenden Salon in Berlin, und ist damit Vorläuferin des interdisziplinären und interkulturellen Dialogs. Der erste Lila Salon war ihr gewidmet. 

21.05. Christi Himmelfahrt. 40 Tage nach Ostern Abschied Jesu von seinen Jünger_innen.

24.-25.05. Ramadanfest (Id-ul-Fitr). Das Fasten im Ramadan endet täglich mit Sonnenuntergang. Am Ende des Monats wird das Fest des Fastenbrechens gefeiert. Eine säkulare türkische Bezeichnung ist auch Seker Bayrami (Zuckerfest).

29./30.05. Schwawuot (Wochenfest). Erinnerung an die Gabe der Tora, zugleich Fest der Erstlingsfrüchte (sieben Wochen nach Pessach; schawua = Woche).

31.05./01.06.06. Pfingsten. Fest der heiligen Geistkraft, die auf die Apostel_innen herabkam. 50 (= griech. pentekoste) Tage nach Ostern.

Juni

7.06. Trinitatis. Seit dem 10. Jh. Vergegenwärtigung der Gottesvorstellung in dreifacher Gestalt; evangelisch auch Fest des Glaubensbekenntnisses.

11.06. Fronleichnam. Vielfach als Prozession mit Hostien (= Elemente der Eucharistie) gefeiert.

20.06. Weltflüchtlingstag, eigentlich: Welttag der Migranten und Flüchtlinge, 1914 von Papst Benedikt XV. unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges ausgerufener Gedenktag, 2001 von der UNO übernommen.

24.06. Geburt Johannes des Täufers. Bote, der auf Jesus hinweist. Vielfältiges Brauchtum.

28.06. Christopher-Street-Day, auch Regenbogenparade. Demonstrations- und Festtag für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern (LGBT).