Ein Bild sagt mehr als tausend Worte ...

Diese Frauen können Sie kennenlernen.

Sie haben ihre Geschichte erzählt, und daraus ist eine Ausstellung geworden:
Wie meine Hoffnung überlebt hat. Frauengeschichten von Flucht und Vertreibung.

Es ist derzeit (März 2020) geplant, diese Ausstellung ab dem 7. Juni 2020 für zwei Wochen in der Altstadt-Kirche zu zeigen. Die Vorbereitungen dazu haben angefangen.

Die Idee zu der Ausstellung hatte meine Kollegin Pfarrerin Eva-Maria Ranft, Frauenreferentin im Nachbarkirchenkreis Bochum. Sie hat die Gespräche geführt und die Texte für die Ausstellung erarbeitet, die Gestaltung hat Wanda Korfanty-Bednarek übernommen.

Feministische Theologie und Spiritualität lassen sich auf vielerlei Weisen verstehen: beim Lesen von Büchern, beim gemeinsamen Nachdenken und Diskutieren, im Feiern und Beten, im Dichten und Singen.

Theologie muss nicht kompliziert sein, sie lässt sich erleben.
Neue Zugänge zu Feministischer Theologie schaffen zwei Ausstellungen, die das Gender-Referat gerne verleiht:

Neben den eigenen, selbst entwickelten Ausstellungen hat sich das Frauen- bzw. Genderreferat an vielen weiteren Ausstellungen, auch mit Begleit-Veranstaltungen, beteiligt.

„Gleichberechtigung – soweit kommt’s noch“
2014 im Kulturraum „die flora“

„Vergewaltigung als Kriegswaffe - Frauen in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo)“
Eine Ausstellung von medica mondiale e.V.
2013 im Kulturraum „die flora“

„Zu wahr um schön zu sein …?“
Künstlerische Mutprobe und inhaltliche Annäherung an das Thema „Brustkrebs“
2011 im Gemeindesaal St. Georg Gelsenkirchen

„Rosenstraße76“ Häusliche Gewalt überwinden
2008 in der Christuskirche der Kirchengemeinde Gelsenkirchen-Beckhausen

Aus einem Podiumsgespräch entstand ein Dokumentationsfilm unter der Regie von Andrea Lötscher: Trautes Heim Glück allein, Häusliche Gewalt in Judentum, Christentum und Islam (25 min)

„Gearbeitet haben wir immer …“ Wandel der Frauenerwerbsarbeit im Ruhrgebiet
2007 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen

Arbeit an der Mode - Zur Geschichte der Bekleidungsindustrie im Ruhrgebiet
2004 im Kulturraum „die flora“

Philosophinnen - Liebhaberinnen der Weisheit
2006 im Bildungszentrum Gelsenkirchen

Hinsehen & Handeln. Gewalt gegen Frauen verhindern
2005 im Bildungszentrum Gelsenkirchen

Christliche Frauen im Widerstehen gegen den Nationalsozialismus – Häftlinge aus dem Frauenkonzentrationslager Ravensbrück
2003 in der Apostelkirche der Kirchengemeinde Gelsenkirchen-Buer

Das Kopftuch - ein Stück Stoff, viele Bedeutungen in Christentum und Islam
2001 in der Kirchengemeinde Bulmke
2000 in der Kirchengemeinde Hassel-Markus
1998 in den Kirchengemeinden Gelsenkirchen-Buer (Stephanus-Haus) und Wattenscheid-Höntrop

Islamische Ornamentik. Bilder von Ilona Klautke
1997 in der Bleckkirche – Kirche für die Stadt.

Gender-Referat

Termine:

Jeden Mittwoch 10 - 12 Uhr
Offene Sprechstunde

Aufgrund des Corona-Virus ist das MIRA-Projektbüro für Besucherinnen geschlossen.
Sie können also nicht zur Sprechstunde kommen.
Wir beraten Sie sehr gerne am Telefon unter 02 09 - 35 98 81 29.

Veranstaltungsverbot:

Die Stadt Gelsenkirchen untersagt bis auf Weiteres alle öffentlichen Veranstaltungen. Deshalb haben wir unsere Terminübersicht vorerst abgeschaltet.

www.apfel-blog.de

Der Blog zum Weiterdenken, ganz ohne Ansteckungsgefahr.

Feier- und Gedenktage 2020

April

05.04. Palmsonntag. Nach den Palmzweigen benannt, die bei Jesu Einzug in Jerusalem gestreut wurden. Beginn der Karwoche, der „Stillen Woche“ vor Ostern.

08.04. Sederabend zum Beginn des Pessach (Seder= Ordnung) mit bestimmten Speisen und Texten der Haggada.

9.-16.04. Pessach. Erinnerung an den Auszug aus Ägypten.

09.04. Gründonnerstag, eigentlich von greinen (weinen), dennoch werden tradionellerweise grüne Speisen gegessen. Erinnerung an das Abschiedsmahl Jesu.

10.04. Karfreitag. Gedenken an die Ermordung Jesu von Nazareth unter römischer Herrschaft (seit dem 4. Jh. begangen). Gesetzlich als stiller Feiertag („Tanzverbot“) in allen Bundesländern bestimmt.

12./13.04. Ostern. Oft in Frühgottesdiensten zum Sonnenaufgang gefeiert, um den Übergang vom Tod ins Leben (Auferstehung) auch symbolisch zu verdeutlichen. Die orthodoxe Kirchenfamilie feiert Ostern am 19. April.

24.04. Ramadan. Beginn des Fastenmonats, an dem während des Tages Enthaltsamkeit geübt wird. Die Zeit des Ramadan ist für Musliminnen und Muslime eine besondere Zeit der Besinnung, die durch das Fasten tagsüber unterstützt wird. Das Fastenbrechen, das Iftar, zum Sonnenuntergang geschieht möglichst in Gemeinschaft, in der Familie, im Freundeskreis und auch mit (nichtmuslimischen) Gästen. Es ist eine gute Tradition geworden, dass Moscheegemeinden in dieser Zeit ihre (nichtmuslimische) Nachbarschaft und Vertreter_innen aus Politik und Gesellschaft einladen. Ob und wie das in Corona-Zeiten sein wird, bleibt noch abzuwarten.

30.4. Walpurgisnacht.

Mai

01.05. Tag der Arbeit. Ein Demonstrations- und Feiertag der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegungen weltweit. Auslöser war ein Generalstreik in Chicago 1886 und sein blutiges Ende. Heute in vielen Ländern gesetzlicher Feiertag.

12.05. Lag BaOmer. 33. Tag der Omer-Zeit (49 Tage zwischen Pessach und Schawuot, Trauerzeit im Gedenken an die Verfolgungen durch die Römer nach dem Bar Kochba Aufstand 135 u. Z.), Unterbrechung der Trauerzeit.

19.05. Nacht der Bestimmung (Lailat ul-Qadr). In dieser gesegneten Nacht empfing der Prophet Muhammad seine erste Offenbarung (Sure 96,1-5). Viele Muslim_innen verbringen die ganze Nacht im Gebet.

19.05. Geburtstag der Rahel Levin Varnhagen von Ense im Jahr 1771, einer Schriftstellerin und Philosophin der Kommunikation. Sie unterhielt einen bedeutenden Salon in Berlin, und ist damit Vorläuferin des interdisziplinären und interkulturellen Dialogs. Der erste Lila Salon war ihr gewidmet. 

21.05. Christi Himmelfahrt. 40 Tage nach Ostern Abschied Jesu von seinen Jünger_innen.

24.-25.05. Ramadanfest (Id-ul-Fitr). Das Fasten im Ramadan endet täglich mit Sonnenuntergang. Am Ende des Monats wird das Fest des Fastenbrechens gefeiert. Eine säkulare türkische Bezeichnung ist auch Seker Bayrami (Zuckerfest).

29./30.05. Schwawuot (Wochenfest). Erinnerung an die Gabe der Tora, zugleich Fest der Erstlingsfrüchte (sieben Wochen nach Pessach; schawua = Woche).

31.05./01.06.06. Pfingsten. Fest der heiligen Geistkraft, die auf die Apostel_innen herabkam. 50 (= griech. pentekoste) Tage nach Ostern.

Juni

7.06. Trinitatis. Seit dem 10. Jh. Vergegenwärtigung der Gottesvorstellung in dreifacher Gestalt; evangelisch auch Fest des Glaubensbekenntnisses.

11.06. Fronleichnam. Vielfach als Prozession mit Hostien (= Elemente der Eucharistie) gefeiert.

20.06. Weltflüchtlingstag, eigentlich: Welttag der Migranten und Flüchtlinge, 1914 von Papst Benedikt XV. unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges ausgerufener Gedenktag, 2001 von der UNO übernommen.

24.06. Geburt Johannes des Täufers. Bote, der auf Jesus hinweist. Vielfältiges Brauchtum.

28.06. Christopher-Street-Day, auch Regenbogenparade. Demonstrations- und Festtag für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern (LGBT).